YouTube-Trailer Otello

„Für mich der absolute Star des Abends war Ilia Papandreou!“, so das begeisterte Fazit von Uwe Friedrich in seiner Radio-Kritik in MDR Figaro (26.5.2014), zwei Tage nach der Erfurter Otello-Premiere vom 24. Mai. Auch die weiteren Stimmen der regionalen und überregionalen Kritik sowie der Fachpresse waren voll des Lobes für das außergewöhnliche Rollendebüt von Ilia Papandreou als Desdemona, „die gesanglich und schauspielerisch die Aufführung wirklich überstrahlt.“ (Thomas Janda, Der Neue Merker)

„Ilia Papandreou als Desdemona lag das Publikum zu Füßen“, so die Thüringer Allgemeine (26.5.2014), und weiter: „Herrlich sowie mit außergewöhnlicher Ökonomie entfaltete sie ihr Legato. Gereift ist ihre immer geheimnisvoller klingende, immer dunkler getönte Mittellage. Die Papandreou geht unter die Haut, denn sie schafft es mühelos, ihren stets verinnerlicht wirkenden Gesang in bitterliches Weinen zu überführen.“ Auch für die Thüringische Landeszeitung (26.05.2014) ist Ilia Papandreou schlicht „großartig, sie überzeugt in beiden Extremen, im Lyrischen wie im Dramatischen.“

Udo Badelt bescheinigt der „großartigen Ilia Papandreou als Desdemona“ in der Juli-Ausgabe der Opernwelt (07/2014): „Von der strahlend-selbstbewussten Frau im Businessanzug und mit hochgesteckten Haaren mutiert sie zu einer verzweifelten Kreatur, die nicht mehr weiß, was tun – außer inbrünstig, mit markerschütterndem, dramatisch pulsierenden Sopran zu beten.“ Für Söhnke Martens (Das Opernglas, 7/2014) hätte „Verdis Oper an diesem Premierenabend auch ‚Desdemona‘ heißen können. Denn bereits nach ihren einleitenden Phrasen im Duett am Ende des ersten Akts war spürbar, dass Ilia Papandreou bei ihrem Rollendebüt als vom Schicksal gebeutelte Frau Otellos Großartiges leisten würde – ein Versprechen, welches das Ensemblemitglied des Theaters Erfurt bis zum finalen Vorhang auch in die Tat umzusetzen wusste.“ Höhepunkt dieses Otellos war für Söhnke „ein wunderbar gesungenes und vollkommen zu Herzen gehendes ‚Ave Maria‘.“

Hier geht es zu den vollständigen Online-Kritiken der Thüringer Allgemeinen, der Thüringischen Landeszeitung und des Neuen Merkers.


© Lutz Edelhoff