Nach ihrer mit stürmischen Ovationen gefeierten Liù („Turandot“) im Rahmen der 20. DomStufen-Festspiele in Erfurt kehrt Ilia Papandreou mit einer weiteren Glanzrolle des italienischen Repertoires zurück ins Verdi-Fach: Ab dem 21. September 2013 steht sie als Elisabeth von Valois im „Don Carlo“ auf der Bühne des Theaters Erfurt. Für die Neuinszenierung von Verdis spätem Meistwerk in der Mailänder Fassung von 1884 zeichnet der italienische Starregisseur Stefano Poda verantwortlich, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Manlio Benzi.

Bereits Ilia Papandreous Darstellung der Amelia in Verdis „Simon Boccanegra“ im April dieses Jahres begeisterte gleichermaßen Publikum und Kritik: „Ilia Papandreu als [Boccanegras] Tochter Amelia beeindruckt mit schon fast hochdramatischem Sopran und ausdrucksvollen Höhen, ohne das wärmende Timbre in den tiefen und lyrischen Passagen vermissen zu lassen“, so Andreas H. Hölscher im Onlinemagazin „Opernnetz“. Und auch Christoph Suhre („Ilia Papandreou ist ein Gewinn für das [Erfurter] Haus.“) lobte in der Juni-Ausgabe des „Neuen Merker“ ihren „frei strömenden und höhensicheren Sopran“ in dieser Partie.

Unmittelbar nach der Mailänder Premiere des vieraktigen „Don Carlo“ hatte Giuseppe Verdi mit der Vertonung seines „Otello“ begonnen. Seine vorletzte Oper erklingt ebenfalls in der kommenden Saison 2013/14 am Theater Erfurt, in einer Inszenierung von Generalintendant Guy Montavon. Ilia Papandreou gibt hier ihr Rollendebüt als „Desdemona“. Premiere: 24. Mai 2014.

Gleich zum Auftakt der neuen Saison 2013/14, in der das Theater Erfurt sein zehnjähriges Bestehen feiert, ist Ilia Papandreou darüber hinaus an drei Konzertabenden am 29. und 30. August sowie am 1. September mit Szene und Arie („Pace, pace!“) der Leonora aus Verdis „La forza del destino“ an der Seite des Philharmonischen Orchesters Erfurt zu erleben.