Als Solistin in Ernest Chaussons Poème de l’amour et de la mer gab Ilia Papandreou im Februar 2018 ihr Debüt beim Thessaloniki State Symphony Orchestra. Künftige Engagements in den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 werden sie darüber hinaus u.a. als Fürstin Jaroslawna in Borodins Fürst Igor an das Anhaltische Theater Dessau sowie als Dorota in Jaromír Weinbergers Schwanda der Dudelsackpfeifer erneut an das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen führen.

Zuletzt war Ilia Papandreou u.a. wiederholt am Theater St. Gallen sowie als Eva in Wagners Meistersingern am DNT Weimar zu Gast; mit dieser Partie wurde sie außerdem kurzfristig im Februar 2017 an die Mailänder Scala engagiert (Musikalische Leitung: Daniele Gatti). Im Januar 2017 war sie die gefeierte Marta in Mieczysław Weinbergs Passagierin am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und gab kurz darauf ihr Debüt an der Prager Nationaloper mit der Titelpartie aus Tschaikowskys Iolanta. An der Seite von Schauspieler Dominique Horwitz war sie im Oktober 2017 mit dem WDR Funkhausorchester Köln in der als Auftragswerk des Westdeutschen Rundfunks uraufgeführten Revue Reformhaus Lutterzu erleben. Mit der Titelpartie aus Cherubinis Medea kehrte sie im November 2017 als umjubelter Gast an das Theater Erfurt zurück.


Die griechische Sopranistin Ilia Papandreou erhielt ihre musikalische Ausbildung in Boston (USA), Frankfurt am Main und Athen, Meisterkurse absolvierte sie u.a. bei Montserrat Caballé. Ein erstes Engagement führte sie an das Theater Erfurt, seit 2015 ist sie freischaffend tätig.

Seit ihrem Debüt als Marschallin (Der Rosenkavalier) und Leonore (Fidelio) war sie bisher in über 40 Premieren mit Hauptrollen zu erleben. Ihr Repertoire reicht von Mozart (Elettra, Contessa, Vitellia) über das romantische Fach (Agathe, Alice, Antonia, Rusalka) und die Tschaikowsky-Protagonistinnen Agnès Sorelle (Jeanne d’Arc), Tatjana (Eugen Onegin), Nastasia (Die Zauberin) und Iolanta bis zu Gurlitts Nanaund Flávio Testis Mariana Pineda (Uraufführung). Darüber hinaus ist sie eine gesuchte Verdi- und Puccini-Interpretin. So war sie 2013 in der Regie von Stefano Poda als Elisabetta (Don Carlo) und 2014 als Desdemona (Opernwelt-Nominierung als „Sängerin des Jahres“) zu erleben. Im selben Jahr wurde sie außerdem als Madama Butterfly und an der Opéra de Nice als Liù gefeiert. Im französischen Fach gab sie 2015 viel beachtete Debüts als Marguerite (Faust) und als Brunehild in Ernest Reyers Sigurd.

Ilia Papandreou arbeitet regelmäßig mit Regisseuren wie Stefano Poda, Vera Nemirova, Tatjana Gürbaca, Guy Montavon, Katharina Thalbach, Dominique Horwitz, Jean-Louis Grinda, Michael Schulz und Gabriele Rech sowie Dirigenten wie Manlio Benzi, Roland Böer, Joana Mallwitz, Joel Revzen, Kirill Karabitz, Samuel Bächli und Rasmus Baumann zusammen.