Am 26. Januar gab Ilia Papandreou am Mainfranken Theater Würzburg ihr mit Ovationen gefeiertes Debüt als Interpretin der Titelpartie in Richard Strauss‘ Oper Ariadne auf Naxos. Unter der musikalischen Leitung von GMD Enrico Calesso und in der Regie von Dominique Horwitz war Ilia Papandreou als Primadonna/Ariadne erstmals seit ihrem Debüt als Marschallin wieder in einer Strauss-Oper zu erleben.

„Mit warmer Stimme und großer Innerlichkeit nimmt Ilia Papandreou ihre Zuhörer gefangen“, so Frank W. Breitenstein in BR Klassik. Für Renate Freyeisen (O-Ton) ragt Ilia Papandreou aus dem Kreis der „hervorragenden Sänger-Darsteller [...] allein durch ihre sehnsüchtigen Arien“ heraus: „Ilia Papandreou gibt [der Ariadne] mit ihrem hochdramatischen Sopran glänzende Höhen, feine Emotionen in stets gerundeten Linien, und sie sieht auch noch blendend aus, verkörpert ihre Trauer und Todessehnsucht überzeugend.“

Mathias Wiedemann (Main-Post) erkennt in der Primadonna bzw. Ariadne zwar die „dramaturgisch undankbarste Rolle“ der Oper, „doch Ilia Papandreou singt sich mit großem, klarem Sopran und leuchtender Präsenz [...] ins Licht. Es ist vor allem ihre Stimme, die den ungeheuren melodischen Reichtum der Musik trägt.“